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Eine Paarbeziehung beginnt durch Verliebtsein. Durch lieben wird sie magisch!

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Der größte Teil der Früchte einer guten Geburtsvorbereitung wird erst nach der Geburt geerntet! Die paar Sachen, die Sie für die Geburt selbst wissen und können sollten – und die Ihnen durchaus auch die Geburt erleichtern, wenn nicht sogar verschönern können – ließen sich mühelos nebenbei aufnehmen. Das ist nicht der Punkt! Aber Kraft, Selbstvertrauen, Ausdauer, Entspannungstechniken, positive Einstellung, geistige und körperliche Beweglichkeit – all die Dinge, die man während der Geburtsvorbereitung intensiv trainieren sollte, brauchen Sie und Ihr Kind vor allem, wenn das Kind da ist! Wenn Sie dann erst damit beginnen wollten …

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Schwangere an der Balettstange Quelle: Fotolia_19530160_XS.jpg

Das A und O der Geburtsvorbereitung ist ein gutes Körpergefühl.

Eine gute Vorbereitung auf die Geburt ist – dem Training von Spitzensportlern ähnlich – vor allem körperbezogen. Zum einen soll das Training einen beweglichen und elastischen Körper entwickeln, um bei der Geburt dem entgegenzuwirken, was das Wort schwanger eigentlich meint: Schwerfällig(keit).

Kondition muss aufgebaut werden, denn wenn Sie sich zu schnell erschöpfen, fehlt ihnen schon bald die Aufmerksamkeit für die feinen Impulse Ihres Körpers, Gebär- oder Ruhepositionen zu wechseln, wodurch rasch ein Gefühl des Überfordertseins aufkommt. Und Angst.

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Schwangere in Rückenlage auf Kissen gebettet – Quelle: Fotolia_20081064_XS.jpg

„Ideen können Gefühle nicht ändern. Nur Gefühle können das. Diese offensichtlich simple Bemerkung ist dennoch sehr tiefgreifend, denn wenn wir unser eigentliches Menschsein zurückgewinnen wollen, müssen wir unser Fühlen zurückgewinnen – das geht nicht alleine über die Welt der Ideen!”

Dr. Arthur Janov, The Biology of Love

Klingt, wie eine dumme Frage, ich weiß, aber trotzdem: Trauen Sie Ihrer eigenen inneren Wahrnehmung? Ihren Gefühlen?

Sich selbst und eigenen Wahrnehmungen zu vertrauen klingt einfacher als es ist – stellen Sie sich vor, Sie gehen zur Vorsorgeuntersuchung und Ihr freundlicher Gyn macht eine sorgenvolle Miene … ist in unserer Familie passiert. Der werdenden Mutter wurde nahegelegt, einen Abbruch vorzunehmen. Mehrfach. Glauben Sie, dass es unter diesen Bedingungen einfach ist, Wahrnehmungen aus dem eigenen Inneren zu vertrauen? Oder sie von dem Gefühl stumpfer Angst zu unterscheiden – der Angst, etwas falsch zu machen? Oder sie von den Wahrnehmungen und Meinungen anderer zu unterscheiden?

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Schwangere im Gras auf dem Rücken liegend – Quelle: Fotolia_759193_XS.jpg

Ich hatte eigentlich immer gedacht, wenn das Kind erst mal geboren ist, wird man ein anderer. Aber das stimmt so nicht. Man müsste sich dazu schon entscheiden …

Die Versuchung ist groß, zu bleiben wie man bis zur Schwangerschaft war – und Kind und Familie irgendwie einzubauen. Dann ist es ein bisschen anders, aber man selbst ist es nicht.

Das hat aber den Nachteil, alles so zu sehen wie immer … als ob die Welt still steht und wartet. Tut sie das?

Die Dinge (oder die Welt?) so zu sehen wie immer bedeutet, Veränderungen auszublenden – und damit einher geht vermutlich das Bedürfnis, Ihr Kind Ihre Welt mit Ihren Augen sehen zu lassen … um es auf ein Leben in Ihrer Welt vorzubereiten. Aber Ihr Kind hat eigene Augen – für eine eigene Welt! Und ein Recht auf eine eigene Welt!

So gesehen ist ein Kind zu bekommen die Chance, die Welt und damit natürlich vor allem sich selbst neu zu entdecken, denn mit Kind geht das viel besser und einfacher: mit einander zu leben bedeutet, mit einander zu lernen – das mehr als von einander!

Und Geburtsvorbereitung? Ist sie – so betrachtet – nicht am Ende eine Vorbereitung auf Ihre eigene Neu-Geburt? Auf eine Geburt – genau wie Ihr Kind – in eine Welt, die sie so eben nicht kennen, weil sie sie so noch nicht gesehen haben? Das Bisschen, was es für die Geburt des Kindes zu wissen gilt, lernen Sie doch en pasant – nebenher …

Quelle: Fotolia_330678_XS.jpg

Unter Ungewissheit lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersagen, wo eine Reise genau hinführt. Trotzdem kann man reisen, um an Plätze zu kommen, die es wert sind, erschlossen zu werden. Gehen Sie einfach davon aus, dass die Zukunft zwar nicht vorhersehbar ist, jedoch durch das eigene Handeln geformt werden kann.

Michael Faschingbauer

Während der Geburt sind Sie voll und ganz auf das Gebären ausgerichtet – und die ganze Aufmerksamkeit ruht auf Ihrer inneren Stimme: Drängt Ihr Kleines nach draußen, gleitet ihr Körper sanft, sicher und intuitiv in die richtige Gebärposition, macht Ihr Kleines eine Pause, fließt Ihr Körper zurück in eine Ruheposition.

Augenblicken der Kraft folgen Augenblicke der Ruhe. Yin und Yang, Anspannung und Entspannung, Anregen und Beruhigen.

Unterschätzen Sie nicht die Vielfalt möglicher Gebärpositionen! Ganz gleich, wie Sie Ihr Kind bekommen: Es wird in einer Gebärposition geschehen … selbst ein Kaiserschnitt erfolgt in Rückenlage und Rückenlage ist eine mögliche Gebärposition.

Mein Tipp

Beschäftigen Sie sich so früh wie möglich mit Gebärpositionen! Schauen Sie sich um, welche Möglichkeiten dort geboten werden, wo Sie Ihr Kind bekommen wollen – und übertragen Sie das so gut wie möglich auf Ihr zu Hause, um ein einigermaßen authentisches Training hinzubekommen.

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