Wenn keine körperlichen Probleme vorliegen, gibt es überhaupt keinen Grund, vor der Geburt Angst zu haben. Eher im Gegenteil: Ihr Körper ist dazu geschaffen, Kinder zu bekommen und Angst erschwert das Kinderkriegen nur. Der Punkt ist leider der, dass Angst sich nicht allzu sehr um „eigentlich” kümmert …
Es gibt Angst und es gibt Angst – lassen Sie mich das erläutern: Angst lässt sich zum einen psychologisch betrachten. Da ist zum einen die Angst vor dem Ungewissen, die negative Erwartung von Schmerz, oder ein abgespeichertes Trauma irgendwo zwischen Ihrer eigenen Geburt und heute. Sowohl die Angst vor Ungewissem als auch die Angst als negative Erwartung von Schmerz sind normal. Systemimmanent, wenn Sie so wollen. Bleibt die Frage nach dem Trauma und wie man damit umgeht.
Zum anderen kann man Angst aber auch spirituell betrachten. Ein bisschen platt formuliert könnte man sagen, dass die Psychologie ihren Betrachtungsrahmen zwischen Ihrer Geburt und heute zieht, während eine spirituelle Betrachtung über Ihre Geburt hinaus in die Zeit davor reicht. Wenn in Ihrem Glaubenssystem die Vorstellung früherer Leben keinen Sinn ergibt, dann ist das nichts für Sie. Wenn aber doch, dann könnten traumatische Geburtserlebnisse eine ganz bestimmende Rolle als Ursache von Angst spielen. Vielleicht sind Sie in einem anderen Leben mal unter großen Schmerzen bei einer Entbindung gestorben – durchaus nach langer Leidenszeit. Eine unbewusste Erinnerung an diese Erfahrung (die in früheren Zeiten nicht wenige Frauen haben machen müssen) kann also eine mögliche Ursache für eine Angst sein. Ebenso kann es eine Erinnerung an ein Leben sein, in dem Sie die Geburt eines Kindes in existenzielle Not gebracht hat und Sie fürchten unbewusst, dass sich das wiederholt. Oder aber Sie wissen intuitiv, wer da auf dem Weg in Ihr Leben ist – und das macht Ihnen vielleicht Angst.
Von welcher Seite auch immer Sie die Angst betrachten wollen, für beide Betrachtungsweisen gibt es durchaus interessante Lösungsmöglichkeiten. Zum einen EFT … ich hatte vor ein paar Wochen dieses Thema hier schon mal angerissen ->. Eine andere Lösungsmöglichkeit, die durchaus in den Rahmen einer guten Geburtsvorbereitung gehört, sind Atemtechniken, und zwar in Verbindung mit Chants. Chanten bezeichnet das Singen oder Wiederholen von Mantren, also heiligen Wörtern. Es können auch sehr einfache Melodien sein, die mit Körperbewegungen verbunden sind. Chants haben den Vorteil, dass Sie selbst das, was Sie chanten wollen, mit Ihrer ganz persönlichen Religion verbinden können. Die christliche Welt kennt eine ganze Reihe von Chants, angefangen bei Gregorianischen Chlosterchören bis hin zu Halleluja-Gesängen. Die Auswahl ist nicht gerade klein. Es gibt ebenso Chants aus dem Islam oder dem Judentum. Harekrishna Anhänger kennen eigene Chants, Buddhisten selbstverständlich auch, ECKisten kennen den HU-Gesang und selbst die afrikanischen Kulte kennen Chants und Mantren. Oben in der rechten Spalte sehen Sie eingeblendet eine spezielle Schwangerschafts- und Geburts-CD von Rüdiger Dahlke, die Heilmediationen enthalten. Gibts bei Amazon für € 19. Die CD in der linken Spalte finden Sie auch bei Amazon, ist übrigens auch von Dahlke.
Mit ein bisschen Übung sollte es Ihnen gelingen, in einen sehr gelösten und gelassenen Zustand zu kommen, in dem Sie Ihren Körper mehr sich selbst überlassen, so dass er auch tun kann, wofür er geschaffen wurde. Angst kann sowohl psychologisch als auch spirituell betrachtet werden. Obwohl diese Betrachtung sehr unterschiedlich ausfallen kann, so sehr wiederum ähneln sich die Lösungsvorschläge …
Genießen Sie die Zeit …



{ 0 comments… add one now }
{ 1 trackback }